Untersuchungen des Meeresbodens

In unseren Binnengewässern und Meeren liegen nach wie vor enorme Mengen an nicht explodierten Bomben und Minen. Unabhängige Experten haben ermittelt, dass sich am Meeresgrund ca. 1,6 Mio. Tonnen Kampfmittel befinden. Diese stellen eine Gefahr insbesondere bei dem Ausbau / der Installation von Offshore-Bauprojekten dar. Die eingehende Untersuchung des Meeresbodens vor Baustart dient somit der Absicherung des Bauvorhabens, ist teils aber auch gesetzlich gefordert, um die Kampfmittelfreiheit zu belegen.

Mit unseren Experten auf diesem Gebiet und umfangreichen Untersuchungsmethoden bieten wir eine flächendeckende, computergestützte Sondierung von Offshore-Flächen und Flachwasserzonen, bei der die Technik dem IMCA Standard entspricht. Unsere Offshore-Spezialisten arbeiten mit modernster Technik beim Auffinden und Klassifizieren von Kampfmitteln und können bei Bedarf direkt die Bergung einleiten. Dabei setzen wir primär auf Methoden, die keinen Eingriff in das Ökosystem darstellen und erweitern diese nur bei Bedarf um tiefergehende Praktiken, wie die Entnahme von Bodenproben oder geophysikalische Untersuchungen.

Detektion am Meeresgrund

Eingesetzte Geräte und Technologien:

  • Cäsiumdampfgradiometer (Geomatrix G-882 TVG)
  • Fluxgate-Gradiometer-Foerster und Sensys
  • Teledyne TSS 440, TSS 350
  • USBL Unterwassernavigation
  • Side Scan Sonar
  • Multibeam Sonar
  • TDEM (Time Domain Electromagnetic) Survey zur Detektion für nicht ferromagnetische Kampfmittel, z.B. Grundminen
  • Submarine Transient Electron-Magnetic sensor (SubTEM) für die Detektion von Munition

Unsere Untersuchungstechniken dienen neben dem Aufspüren von Kampfmittelaltlasen auch der Analyse der Bodenbeschaffenheit, wodurch wir jegliche Unterwasseruntersuchungen anbieten können, die für den Bau, den Betrieb und Wartungsarbeiten von Windparks und Kabeltrassen notwendig sind.