Kampfmittelräumung Onshore

Der Begriff Blindgänger ist uns allen geläufig. In ganz Europa befindet sich nach wie vor Munition jeglicher Art aus dem ersten und zweiten Weltkrieg im Erdreich, das bisher nicht explodiert aber immer noch hochexplosiv ist. Allein in Deutschland werden jährlich mehrere tausend Tonnen Munition geborgen. Unsere Spezialisten mit militärischem Background tragen seit 1978 dazu bei, dass diese Kampfmittelaltlasten sicher entsorgt werden.

Neben dem Bergen und Vernichten von Kampfmitteln ermöglicht unsere Spezialisierung und Technologie bereits vor Beginn von Wasser- und Tiefbauarbeiten die eingehende Untersuchung des Bodens und das gezielte Auffinden von Kampfmittelaltlasten. Unsere Experten setzen ihr gesamtes Fachwissen, Fingerspitzengefühl und technologisches Verständnis zu Ihrem Vorteil und Ihrer Sicherheit ein. Dabei setzen wir auf hochmoderne Technik, welche wir stetig mit renommierten Universitäten und unseren Partnern weiterentwickeln. Als Experten auf diesem Gebiet gestalten wir die technische und wissenschaftliche Entwicklung im Bereich der Kampfmittelräumung aktiv mit. Für alle angewendeten Techniken bzw. Technologien ist Boskalis durch die DAKKS akkreditiert.

Mit verschiedenen geophysikalischen Verfahren orten wir Anomalien (verdächtige Objekte) und kombinieren unterschiedliche Messtechniken, um die Objekte zweifelsfrei zu bestimmen und klassifizieren zu können. Aus der komplexen Auswertung der gewonnenen Daten leiten unsere Experten die notwendigen Handlungen ab und planen diese akribisch.

 

Boskalis ist Rahmenvertragspartner verschiedenster Kampfmittelbeitigungsdienste in ganz Deutschland, Mitglied der Güteschutzgemeinschaft Kampfmittelräumung und mit dem RAL-Zeichen zertifiziert.

Darüber hinaus sind wir für die Anwendung moderner Untersuchungstechniken in der Kampfmittelräumung akkreditiert und nach ISO zertifiziert.

Unser Leistungsspektrum bei der Kampfmittelräumung im Erdreich im Überblick:

  • Computergestützte Sondierungen von Land- und Wasserflächen mit verschiedenen geophysikalischen Systemen.
  • Bohrlochsondierungen zur Detektion von ferromagnetischen Objekten mit einer Vielzahl von Messtechniken, Bohrtechniken und -geräten.
  • Messungen mit 3-Achs-Magnetometer, z. B. mittels Spezialmessung für schwierige Areale.
  • Flächenräumung von konventionellen und chemischen Kampfmitteln.
  • Anwendung des Bohrlochradarverfahrens zur Detektion von ferromagnetischen Objekten, speziell für überbaute Fläche.
  • Freilegung und Bergung von Abwurfmunition durch verschiedene Verbauarten, inklusive aller Nebenleistungen.
  • Konventionelle Bohrlochsondierung.
  • AreaTEM: Klassifizierung von Objekten auf Flächenabschnitten
  • UltraTEM: Klassifizierung von festgestellten tiefen Anomalien bei der Bohrlochsondierung
  

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