Notfallübung

Heinrich Hirdes EOD Projekt Seekabeltrasse Riffgat

Die Notfallübung fand unter der Beteiligung von 60 Personen statt.
Das Übungsgebiet lag im Seegebiet zwischen den Inseln Borkum und Memmert (53° 36’N; 006° 49’E).

Folgende Organisationen waren involviert:

  • Havariekommando,
  • Boskalis Hirdes,
  • VVT Bremen (Verletztenversorgungsteam),
  • VVT Cuxhaven,
  • Zollschiff „Borkum“,
  • Seenotkreuzer „Bernhard Gruben“ DGzRS,
  • Hubschrauber der Deutschen Marine,
  • RUD-Team der Deutschen Marine (Realistische Unfalldarstellung) und
  • Multicat „Coastal Discovery“ von Acta Marine.

 

Übungsszenario

Als Übungsszenario wurde angenommen, dass es auf dem Multicat „Coastal Discovery“ bei der Räumung von Kampfmitteln, mittels Elektromagneten, zu einer Explosion gekommen ist.


Die Ursache der Explosion war der Fall einer 350 kg schweren 28 cm Granate auf das Schiffsdeck durch Verlust des Magnetfeldes am Elektromagneten / Black Out der Stromversorgung des Elektromagneten.


Ausgebrochene Entstehungsbrände wurden durch die Besatzung bekämpft und unter Kontrolle gebracht. An Bord befanden sich 25 Personen, davon zehn Personen mit unterschiedlichem Schweregrad von Verletzungen. Das „Multicat“ war eingeschränkt manövrierfähig.

Übungsziel

Die Schwerpunkte der Notfallübung waren, die Schnittstellen zwischen den Einsatzkräften des Havariekommandos, den Besatzungen der beteiligten Einsatzfahrzeuge (DGzRS, Zoll) und dem Havaristendarsteller (Multicat „Coastal Discovery“ / Boskalis Hirdes) in einem Einsatzfall zusammen zu trainieren. 

Des Weiteren wurden die erworbenen Kenntnisse von den Sicherheitsschulungen der Teilnehmer abgerufen und in die Praxis umgesetzt, um die Kenntnisse für Hilfeleistungen zu vertiefen.

Ein weiteres Hauptaugenmerk war die Überprüfung der Kommunikationskette für einen Notfall.